AKNW Baulückenkamapgne 18/1
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Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Institution

Außenwerbung

2004

1000 Baulücken

Die Architektenkammer NW ist die Interessenvertretung der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Architekten, der Innen- und Landschaftsarchitekten sowie der Stadtplaner. Besonderer Wert wird auf die Präsenz in Politik und Verwaltung, auf interne Serviceleistungen und die Information der interessierten Öffentlichkeit gelegt. Baulücken gleichen „unschönen Malen“ im einheitlichen Stadtbild. Das gesamtheitliche und zumeist harmonische städtische Erscheinungsbild wird maßgeblich durch solche „baulichen Wunden“ beeinträchtigt.

Die Baulücken-Problematik konstruktiv anzugehen, hat sich die Architektenkammer auf die Fahne geschrieben. Baulücken und das dadurch verschandelte Stadtbild sollen mittels einer Kampagne thematisiert werden. Ziel ist, die Thematik ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und eine Diskussion anzustoßen, die bewirken soll, dass sich Einwohner für eine Verbesserung der Baulücken-Situation verantwortlich fühlen und engagieren.

Um Interesse und Engagement bei den Bürgern zu wecken, wird ein Ideenwettbewerb initiiert. Die Kampagne fordert durch Großflächenplakate Bewohner in fünf großen nordrhein-westfälischen Städten dazu auf, Vorschläge zur Beseitigung von Baulücken in ihren Städten zu entwickeln. Die Visualisierung: Das fröhliche Lächeln eines Kindermundes mit Zahnlücke strahlt Zuversicht aus, dass die Lücken sich auf natürliche Weise schließen werden, ebenso wie gute Architektur Baulücken schließen kann. Intakte, gleichmäßige Zähne stehen für Gesundheit und Ästhetik, so steht eine intakte Bausubstanz für eine schöne und blühende Stadt. Die Resonanz auf die Kampagne ist bemerkenswert, so dass Preisträger aus ganz Deutschland mit Preisgeldern und Urkunden ausgezeichnet werden.

Die Baulücken-Problematik wird durch die Kampagne ins öffentliche Bewusstsein gerufen, was die breite Teilnahme am Ideenwettbewerb beweist. Darüber hinaus stellt sich die Architektenkammer an die Spitze dieser aktuellen städtebaulichen Diskussion.

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